Mannheim
Die beiden Einzelprüfungen gestern (Matlab/Simulink und LabView) liefen viel besser als erwartet, wahrscheinlich letztendlich auch wegen unserer guten Vorbereitung. Haben dabei auch mitbekommen, dass das zwei völlig unabhängige Prüfungen und somit auch Einzelnoten sind…
Nun steht nur noch morgen die Klausur und Signale und Systeme an, was anscheinend die schlimmste Klausur 2009 werden wird. Problematischer Weise sollte der Lernaufwand auch entsprechend sein und leider ist das Lernen dafür erst seit gestern abend aktuell. Der Tag heute wird wahrscheinlich purer Stress: erst die letzten Vorträge in Software Engineering II anhören (was sich über knapp vier Stunden ziehen wird), in denen man nicht lernen kann. Danach muss ich das irgendwie hinbekommen…
Ach ja, nebenbei natürlich auch packen, morgen gehts ja nach Hause und dann beginnt wieder die Praxisphase in Braunschweig. Ich weiß gar nicht, wo ich Zeit für irgendwas finden soll, dafür wird der Zeitpunkt des Ausatmens morgen schnell erreicht sein. Langsam macht auch der Körper ein wenig schlapp, was bestimmt durch das nicht unerheblich vorhandene Koffein nicht unwesentlich bedingt wird. Aber muss sein
Augen zu und durch!

Laptopvereinigung.
“Hätte ich heute mehr rausreißen können? War das das Bestmögliche? Habe ich die Frage X richtig beantwortet? War das dort die einzig richtige Möglichkeit?”
Noch mit teilweise schlechter Laune, beißenden Fragen, kleinen Selbstzweifeln und leichten Aggressionen von der heute geschriebenen Klausur in Echtzeitsysteme belastet, mussten wir gleich wieder ranklotzen, denn Mittwoch schreiben wir schon wieder die nächste Klausur, und zwar in Matlab/Simulink und LabView. Dies wird eine praxisorientierte Klausur, was heißt:
Einzelprüfungen mit dem Prof im Rücken am Computer.
Morgen treffen wir uns gleich wieder früh, um den Tag über so viel wie möglich zu erreichen, wir werden sehen, was am Ende dabei hängenbleibt.
An sich hätte Echtzeitsysteme aber auch schlechter laufen können… was das genau heißen soll, weiß ich auch nicht.
Und ja: das ist für ein Wochenende…

Langsam kommt wieder Panik, nächste Woche sind noch drei Klausuren anstehend und das einzige, was mir noch sinnvolles einfällt, ist: den Schlaf so weit wie möglich einzuschränken.
Essen kostet eigentlich auch zu viel Zeit, aber das sollte schon sein in gewissen Maßen.
Energydrinks sind eine gute Erfindung, daneben sind noch Coffeeshots. Geniale Teile, ein kleines Fläschchen sollen drei Espresso entsprechen, interessant.
Im Prinzip ist alles interessant und herausfordernd, wenn man nicht lernen will. In diesem Sinne: vale!
Morgen schreiben wir die oben genannte Klausur. Was uns dort wirklich erwartet, weiß keiner genau, jedenfalls werden wir morgen zwei Stunden Zeit haben, es herauszufinden. Das einzig problematische ist der Stoff. Nicht, dass es extrem schwer ist, es ist eher viel. Trotzdem ist das Thema sehr interessant und ehrlich gesagt hat es sogar Spaß gemacht, verschiedene kleine Filter zu programmieren.
Planung für heute: intervallweise Skript reindonnern.
Gestern übrigens Präsentation in Robotik zum Thema Bionik mit drei Kollegen gehalten. Lief super.

Lerntisch.
Es kommt mir vor, als ob es erst gestern war. Klausurphase.
Das ist wieder die Zeit, in der man sofort ein schlechtes Gewissen bekommt, wenn man einen Tag mal nicht lernt oder etwas unproduktives tut. Zur Zeit machen wir relativ viel Regelungstechnik, die erste Klausur, die schon nächste Woche ansteht. Bis vor drei Tagen war die Angst auch noch sehr groß, doch langsam haben wir das richtig gut drauf. Groß weiter planen kann ich gar nicht, weil es das Wochenende darauf erstmal wieder nach Berlin geht und mein Kopf gar nicht weiter denken kann gerade. Ich freue mich einfach nur extrem auf alles und auch auf das Bratapfel essen, Traditionen müssen sein.
Eigentlich will ich das vermeiden. Ich mag das nicht.
Klar, heute ist Freitag der 13. Boom. Und wahrscheinlich gibt es noch millionen andere Menschen, die heute und auch genau darüber schreiben/reden/berichten etc. Ich bin schon ganz stolz auf mich gewesen, dass ich es geschafft habe, am 9. November eben nichts über den Mauerfall und meine Gedanken dazu zu schreiben. Trotzdem sind mir da (nachdem ich das ganze Gelaber der anderen gelesen habe) einige andere Ansätze aufgefallen, die ich dann doch irgendwann mal rauslassen muss.
Tja und dann ist mal ein Tag, der von Aberglaube überschüttet ist und nichtmal das kann mich davon abhalten, etwas Sinnvolles zu tun. Gerade sind wieder viele extrem verschiedene Ideen in meinem Kopf, könnte alle 5 Minuten etwas anderes machen… aber ich versuche erstmal, alles Mögliche zu sammeln und vielleicht entsteht dabei das ein oder andere interessante Projekt.
Zum Mittag heute gab es rund ein halbes Kilo Clementinen, das geniale an denen ist, das ich dadurch in totale Weihnachtsstimmung verfalle, was Grund für leichte Panikanfälle ist. In einem guten Monat ist Weihnachten. Bis dahin muss noch so viel besorgt und organisiert werden, dass mir schlecht wird, nebenbei einige Projekte in der Uni, dazu am Ende noch die Klausurphase.

Letztes Wochenende war ich mal nicht alleine in Mannheim, da mich er hier besucht hat. Alles in allem war es ein extrem entspanntes Wochenende, das mal wieder nötig war. Wir haben uns größte Mühe gegeben, die Zeit auch auszunutzen und schafften es sogar neben unseren nachtlichen Touren, bei denen wir gerne mal eine Datei verloren, auch noch zu kochen. Ein paar Bierchen zu einem guten Film abends mussten dann auch noch sein und schon war wieder Montag.
Natürlich haben wir dieses mal extra für mein Schwesterherz auch Bilder gemacht, nachdem das Essen gekocht war und bevor wir es gegessen hatten:

Schweinegeschnetzeltes in Champignon-Sauce mit Lasagne-Nudeln. (jahaaaa Lasagne Nudeln, die müssen rein, die sind super und toll! Punkt.)
Pimpem war angesagt: Diese Maggi-Tütchen sind zwar an sich schon genial, aber es geht immer besser. Drauf steht 250g Fleisch, also haben wir erstmal 500g genommen und die verlangten 100g Pilze haben wir durch 250g ersetzt. Klar muss dann auch noch ein wenig Creme Fraiche mit hinein und viel scharfe Spezialsauce.

Schinken-Hack-Röllchen.
Das musste natürlich auch gepimpt werden. Verlangt waren 250g Hackfleisch, was ja so nicht angehen kann, also erstmal verdoppelt. Dazu sollte dann 50g Käse zum überbacken verwendet werden, da wir aber den Käse nicht suchen wollten, wurde diese Menge erstmal verfierfacht und wir nahmen 200g Käse. Nachdem wir dann noch das gewohnte Schärfelevel erreichten, war es perfekt.
Wir sind awesome!

