Internet
Wer es noch nicht mitbekommen hat: die GEZ hat ein neues Internetportal eingerichtet.
Okay, das hätte mich in erster Linie vielleicht gar nicht so interessiert, wenn nicht noch die zusätzliche Information geflossen wäre, dass es auch ein Forum für ‘Diskussionen’ und ‘Meinungsaustausch’ mitbringt. Jeder ahnt, was da für Themen stehen könnten.
Aber warum machen die das eigentlich? Dieses Portal gilt rein dem User, rein zum Diskutieren und das als Imageaufbesserung der GEZ. Finde ich erstmal interessant. Noch interessanter sind die Öffnungszeiten. Ja, ein Forum hat auch Öffnungszeiten, und zwar nur zwischen 8:00 und 22:00 Uhr ist es möglich, auf das Forum zuzugreifen.
Allein der Releaseablauf spricht für sich. Es hat keine paar Stunden gedauert, da rieselten die ersten Hassbeiträge ein. Frust, Unverständnis und Langeweile summierten sich zu einer riesigen Flut, die sich in Beleidigungen überwarf. Von Inhalt war da gar keine Rede. Abends war das Forum dann geschlossen und heute morgen bietete sich dieser Anblick in fast jedem Beitrag:

Moderation.
Nur den Sinn dahinter habe ich noch nicht verstanden. Klar, keiner muss ausfallende Beiträge stehen lassen, aber das, was dort erfolgt, ist alles andere als ein Meinungsaustausch.
Ich bin gespannt, zu was sich dieses Forum entwickelt, die erste Entwicklung haben wir schon mitbekommen von gestern zu heute: kein Forenbeitrag erscheint sofort, jeder wird erst moderiert.
Wer mit diskutieren möchte: https://www.gez-meine-meinung.de/
Auch dieses Jahr ist wieder die CeBit und ich mittendrin.
Das Studium neigt sich dem Ende zu und meine Zeit am DLR wird auch nicht ewig sein, daher geht es dieses Jahr ab zur CeBit und ich werde ausführlich über alles Mögliche dort schreiben.
Vielleicht sieht man ja auch den einen oder anderen Blogger- oder Twitterkollegen. Ich freue mich schon!
Links: CeBit 2010
Auch ich habe mitbekommen, dass es nun 2010 ist, dazwischen ein paar Feste waren und nebenbei auch noch anderes los ist.
Bin ziemlich im Stress, viel unterwegs, renovierend und vor allem: internetlos!
So bleibt mir gewogen, zu Zeiten werde ich mich melden und ausführlicher die Gründe meiner nicht Anwesenheit wahrscheinlich fast umständlich nervig darstellen.
So viel iPhone-Content? Und immer verwendet der das Wort _iPhone_!
Natürlich, ich muss ja mit diesem Wort aufholen und da ich kein Video von einem täglichen Freudentanz veröffentlichen will, zeige ich meine Freude durch Beiträge. Schon jetzt merke ich, dass es interessant ist, wie viel Zeit man mit diesem Wunderding verbringen kann, dies updaten, hier was twittern, nochmal dort was nachsurfen, ach ja, telefonieren natürlich auch… klar gibt es bei dieser Vielzahl an Möglichkeiten auch Situationen, in denen es nicht wirklich angebracht ist, sein iPhone herauszuholen. Im folgenden Flow Chart hat Shane Snow eine kleine Gedankenhilfe erstellt, die man immer heranziehen kann, wenn man sich mal nicht sicher ist, ob man das iPhone doch besser stecken lassen sollte.

When is it inappropriate to use your iPhone? (zum Vergrößern klicken)
Schon fast 48 Stunden gehört mir das iPhone. Seitdem habe ich gut über 50 Programme runtergeladen, installiert und getestet. Der Funktionsumfang und die Möglichkeiten sind einfach faszinierend. Das Wissen über kaum die Hälfte der Möglichkeiten mit einem iPhone hat mich dazu gebracht, es zu kaufen, doch nach den ganzen Dingen, die ich in den letzten Tagen entdeckt habe plus die unerwartete extreme Benutzerfreundlichkeit bringen mich dazu, mich in dieses Wunderteil zu verlieben.
Und das Entdecken wird sicher noch weiter gehen…
Da ich jetzt langsam einen kleinen Überblick über die gebotenen (meist kostenfreien) Progamme bekomme, dachte ich mir, dass es vielleicht sinnvoll ist, jene mal zu präsentieren:
Ich habe fünf Screenshots vom iPhone gemacht und werde pro Foto immer die erkennbaren Programme nennen und kurz ein Statement dazu abgeben. Los gehts:
Seite 1 – die am meisten Benutzten

Hab ein Stöckchen vom Tobias zugeworfen bekommen. Dann beantworte ich mal ein paar Fragen.
- Warum bloggst Du?
Ja, das würde ich auch mal gerne wissen. Anfangs hat mich nur das Bloggen an sich, also etwas Bleibendes im Internet zu hinterlassen, interessiert. Danach, um ein wenig mit HTML, CSS, Javascript und PHP herumzuspielen, danach eher als Tagebuch, eigene Erinnerungsquelle. Nun weiß ich nicht wirklich, wo ich angekommen bin, wird sich noch zeigen. - Seit wann bloggst Du?
Der erste Beitrag dieses Blogs wurde am 22. April 2006 geschrieben. Zwischendurch immer mal wieder Pausen eingelegt. - Warum lesen Deine Leser Dein Blog?
Wahrscheinlich, um zu wissen, was ich gerade so treibe, da sicherlich Freunde und Familie viel auf dieser Seite tummeln. - Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
“Der Mathematikverführer” - Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Natürlich alle. - Dein aktueller Lieblings-Blog?
Da habe ich keinen, schwankt einfach zu oft. - Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Den vom Basti. - Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
77. - An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Ich bin kein Fan von diesem “Weiterwerfen”. Nehme sich, wer mag, wer die Zeit und Lust hat. Ich freue mich bei allen, die meinen Blog lesen natürlich darüber, wenn sie auch mal die Hosen runter lassen.
Ein – wie ich finde – extrem gut aufgezogenes Video, das auf rettedeinefreiheit.de zu finden ist.
Trotzdem ist natürlich jedem seins.

