Archiv: Mai 2009
- Ich habe mein Fahrrad geschrottet… plöd.
- Wie weit wohl der Weg zur Post ist?
- Ich esse eine Banane und trinke einen Multivitamincocktail – strange.
- Vielleicht sollte ich morgens mal laufen gehen.
- Heuschnupfen ist müll.
- Hab gerade an Cinema 4D gedacht, während ich ein Handtuch über die Schranktür hing wegen der Reibungsvariable… ich glaube, ich brauche Abstand davon.
- Mein Mülleimer ist schon wieder voll.
- Ich sollte lernen.
- Man unterschätzt, wie wenig man mit Nichtstun schafft.
- Nun habe ich Lust auf eine Banane, aber keine da.
- Kalter Kaffee macht die Tasse voll.
- Wusste bis jetzt gar nicht, was Strobist bedeutet.

Energie. (zum Vergrößern klicken)
Ich bin kein Mensch, der an Schicksal glaubt. Im Gegenteil, ich bin eher für Verkettungen von Kausalitäten, alles ist erklärbar und hat seine Ursachen. Schicksal ist – meiner Meinung nach – eher ein passender Zufall, der uns nur beeindruckt, weil wir darauf achten… wie z.B. das Horoskop. Trifft es nicht, wird es vergessen, trifft es, war es eine unheimliche Vorhersage.
Anders ist es mit Karma, da man dort mit verschiedenen Interpretationsansätzen herangehen kann. Bei manchen ist es auch eine Art höhere Macht, bei anderen etwas Unheimliches… ich betrachte es als eine Art Philosophie, die jenem “wie du mir, so ich dir” sehr ähnelt. Macht man viel Schlechtes oder lässt vieles geschehen, so wird das Karma dafür sorgen, dass dieses wieder ausgeglichen wird. Passiert einem viel Schlechtes, wird einem in Zukunft auch wieder Besseres geschehen.
Dies hängt natürlich extrem – wie zu vieles – vom eigenen ausschließlich subjektiven Befinden ab. (wer fühlt sich nicht auf einmal super, nachdem er die Bauchschmerzen hinter sich hat?)
Manchmal sollte man sich sein eigenes Karma bewusst machen und sich freuen, dass einem nicht viel Schlechtes passiert und dafür sorgen, dass alles im Gleichgewicht bleibt, indem man anderen auch etwas Gutes tut.

Sonnenuntergang im Fenster. (Schlechtes Handyfoto)
Nun ist mal wieder das Ende der Woche erreicht und fast alle Kollegen sind nach Hause gefahren, somit werden mich wahrscheinlich nur Gedanken quälen, die nach Ideen suchen, mich irgendwie vom Lernen abzulenken… ich werde hier natürlich auch meine Langeweile kundtun.
Um 20.30 Uhr hat mich dann nochmal der Ehrgeiz gepackt und ich bin noch eine Runde laufen gegangen, ist echt angenehm bei Sonnenuntergang. Bin immer wieder fasziniert, was für einen extremen Abstand bekommt zu so vielen Dingen, die einem im Kopf schwirren, plötzlich vieles anders sieht oder über Dinge nachdenkt, von denen man sich sonst ablenkt.
Eigentlich steht viel an, ich habe viel vor, wahrscheinlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich wieder weniger mache als gewollt und gedacht, einiges vergesse und am Ende eigentlich nur produktives Nichtstun gepflegt habe.

Erster Versuch. (zum Vergrößern klicken)
Ich dachte mir, ich brauche noch etwas, um mich in der Klausurzeit schön abzulenken, also beschäftige ich mich ein bisschen mit C4D, natürlich durch den Ronnie angesteckt.
Naja, einen Schattenwurf bekomme ich schon hin, mal schaun, wann ich die Motivation verliere…

Licht. (zum Vergrößern klicken)
Seit Ende es letzten Semesters und bis gestern das jetzige Semester hatte ich kein elektrisches Licht mehr in meinem Zimmer… alle Lampen (zwei Birnen an der Decke und zwei über dem Waschbecken) waren durchgebrannt. Einzig die Helligkeit der Monitore des Notebooks und des Externen machten ein Zurechtfinden möglich. Also habe ich mir gestern mal wieder welche beschafft und nun kann ich auch nach Sonnenuntergang ein wenig Licht genießen.
Ich habe es heute endlich mal geschafft, mit dem Fahrrad zur Uni zu fahren, bzw. bin ich eher schlecht angekommen: komplett eingesaut und mit blanken Nerven.
Natürlich musste genau bei halber Strecke die Kette beim Schalten rausspringen, und zwar so, dass sie direkt zwischen den Speichen und dem Plastikschutz ist und sich dort extrem verhakt. Nach ca. 10 Minuten hatte ich extem schwarze Hände, mein weißes T-Shirt eingesaut, aber die Kette wieder richtig drin und durfte so zur Uni fahren.
Dort erstmal ewig Hände gewaschen, glaub, meine Hände waren noch nie so sauber nach dem Besuch einer Männertoilette.
War aber schonmal ein genialer Anfang des Tages, geht nicht besser, kaum zu übertreffen, hätte kotzen können.
Ob ich mir das nochmal antun will, überlege ich nach der – hoffentlich umstandslosen – Rückfahrt.
UND:
Dazu habe ich mir den halben Kaffee über die Hand gekippt.
UND:
Mir sollte verboten werden, die scharfen Pepperonis zu kaufen, da ich jene am nächsten Morgen immer verfluche…
Bis vor Kurzem hatte ich das O2
A Orbit 2, mit dem ich eigentlich auch recht glücklich war das letzte Jahr. Doch mit dem Kauf des MacBooks waren Probleme vorprogrammiert: OS X und Windows Mobile verstehen sich einfach nicht so gut. Dazu war ich das Touch-Display einfach leid, alles irgendwie träge da.
Also tauschte ich mit meinem Vater das Handy; er hat nun mein Orbit und ich ein Nokia N95. Genial, ich konnte mit iSync innerhalb von einer Minute komplett alles synchronisieren und alles funktionierte sofort. Nur bin ich ja ein Spielekind, also muss ich natürlich jegliche Software erstmal drauf ausprobieren und wie das Schicksal es wollte, musste ich darauf stoßen:

Versionenstand.
Auf einer Version von 12.xx kann ich nicht arbeiten, wenn eine 31.xx existiert… also musste das Update her und die Kacke nahm ihren Lauf: Während des Updates steht dort ein Hinweis, sinngemäß: “Keine Panik, während des Updates kann angezeigt werden, dass das Handy nicht mehr verbunden ist und das Handy sich ausschalten.”
Problematischer wird es, wenn dieses Fenster, wie bei mir, folgt:


